Schäden in der Dachentwässerung haben zu Fäulnisschäden an den Holzaufbauten im Dachstuhl und zu einer Durchfeuchtung des Sandsteinmauerwerks geführt, berichtet Dekanin Dorothee Wüst. 800.000 Euro sind für einen ersten Bauabschnitt veranschlagt. In einem ersten Schritt sollen in den nächsten Tagen die Sandsteine der Südseite auf Schäden untersucht und ausgebessert werden, bevor es dann im Oktober mit einem Kran an Arbeiten im Dachstuhl des gotischen Gotteshauses geht.
Trotz finanzieller Förderung durch den Bund, das Land und des Kirchenbezirks müsse die Kirchengemeinde 135.000 Euro aus Eigenmitteln aufbringen. Dabei setzt Wüst auf die Aktivitäten des Baufördervereins und auf Spenden aus der Bevölkerung. Während des Weihnachtsmarktes werden die Arbeiten ruhen. Im kommenden Frühjahr werde dann die Nordseite für die weitere Sanierung der Stiftskirche eingerüstet.
Joachim Schwitalla, In: Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 226, Freitag, den 28. September 2018 Seite 17