Kirchen in Kaiserslautern

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Das Gemeindehaus

Erzhütten mit Wiesenthalerhof ist die älteste Stadtsiedlung von Kaiserslautern.
Sie ist durch Bergleute gegründet worden. Sie besteht seit über 250 Jahren.
1998 entstand im Reichswald das Neubaugebiet „Am Stollen" (nicht zu verwechseln mit der Straße „Am Stollen").
Es verbindet die beiden Stadtteile Erzhütten und Wiesentalerhof.

Konfessionelle Zusammensetzung: 50 % Protestanten, 32 % Katholiken

Das prot. Gemeindehaus wird auch für private Feierlichkeiten vermietet.
Siehe Abschnitt "Feiern & Tagen" , bzw. "Verschiedenes" / "Fragen aus der Praxis"

Zoom (60KB)

Großer Raum 160 qm, mit Stirnholzpflaster durch variable Trennwand zu verkleinern
Küche mit Geschirr für ca. 80 Personen, großer Kaffemaschine, Spülmaschine und Herd. Getränkeraum mit ausreichend Kühlschränken. Trapez-(70x140 cm), und Klapptische (70x170 cm), Stapelstühle, Diaprojektor, Flip-chart, Klavier

Auch für private Feste und Feiern kann das prot. Gemeindehaus Erzhütten, Erzhütterstr. 68 A angemietet werden.

Nutzungsentgelt für den großen Raum mit Küche und Getränkeraum: 170 €
Nebenkosten (Strom: 0,20 €/kwh und Gas 1 €/Kubikmeter) nach tatsächlichem Verbrauch

Für kleinere Veranstaltungen, bzw. Kurse: Gruppenraum mit ca. 30qm.
Gute Parkmöglichkeit.
Einfahrt: Erzhütterstrasse - Einfahrt Hockey-Club, nach 50 m rechts

Interessenten wenden sich bitte an das
Prot. Pfarramt Erzhütten
Tel.: 0631-3703114
Fax: 0631-3703116
email: Prot-Pfarramt-Erzh@t-online.de


Renovierungsfeier am 28.02.2010, 11.00

Begrüßung
Bärbel Schäfer von der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, das Architektenpaar Jeanette und Dirk Pfeiffer, die Firmen, die Handwerker (Herrn Steinbrecher und seine Mitarbeiter), die die Pläne umgesetzt haben, Vertreter der kath. Kirchengemeinde (Pfarrer Sonntag), Vertreter der Vereine und der Grundschule.

„Kommt und seht!“ so lautet die Überschrift über dieser Renovierungsfeier.
„Ein Haus voller Leben“ ist unser Gemeindehaus: von der Kindergruppe bis zum Senioren-Nachmittag, von der Bibelstunde bis zum Gemeindefest. Darüber hinaus: Silvesterparty, Neujahrsempfang, Probenlokal für den RP-Chor und Tanzgruppe, Veranstaltungsraum für Konzerte des MGV, Raum für Tauf- und Hochzeitsfeiern und für Beerdigungscafe, Vereinslokal und Wahllokal. Die Liste derer, die hier ein- und ausgehen ist lang …

Ein solches Haus zu bauen, ist eine große Leistung, ein solches Haus instand zu halten, ist eine Herausforderung. Eine Kirchengemeinde trägt eine große Verantwortung mit den „Baulasten“, die ihre Gebäude darstellen.
Die Verantwortlichen – Presbyterinnen und Presbyter, Pfarrerin und Pfarrer müssen nach vorn schauen. Ihre Entscheidungen wirken sich aus auf die Zukunft einer Kirchengemeinde.

Sie sollten gut haushalten. Sie sollen sparsam umgehen mit dem vorhandenen Geld, aber auch mit dem, was immer teurer wird: der Energie. „Die Schöpfung bewahren!“ lautet ein Schlagwort. D.h. die Umwelt schützen CO2 Ausstoß verringern.
Wir haben damit klein angefangen: die Leuchtmittel im großen Saal ausgetauscht, eine Photovoltaik-Anlage und eine neue Heizung installiert.

Die beste Energie ist die eingesparte Energie. Die belastet die Umwelt überhaupt nicht. Deshalb haben wir 2003 den "Energiecheck plus" durchführen lassen und eine thermographische Aufnahme des Gemeindehauses.
Wir wollen sparen auch durch kleine Verhaltensänderungen!
Schilder an den Türen sollen dazu beitragen. „mach mich nicht an!“ Stoss lüften – Fenster nicht kippen - Türen auch innen schließen.

Und dann die teuerste Maßnahmen: die energetische Sanierung und Renovierung, die wir im letzten Halbjahr durchgeführt haben. Das Haus ist jetzt wärmedichter – verliert weniger Wärme. Das kann man jetzt schon deutlich spüren.

Kommt und seht! – Wir wollen damit Vorbild sein – und zukunftsfähig sein.
Man kann etwas tun, jede und jeder kann etwas tun. Es muss nicht gleich eine teure Renovierung sein. Und so soll diese kleine Feier Mut machen, zu überlegen,
was man, was frau tun kann. „Mutig voranschreiten“ so lautet ein altes Motto unserer Kirche. Ja, wir wollen auch anderen Mut machen, mit Phantasie Energie zu sparen und so einen Beitrag zu leisten zur Bewahrung der Schöpfung!

Zum Schluss: Ein Dankeschön an Spender: 2750 € private Spenden sind eingegangen. An die Landeskirche und Kirchenbezirk für die Zuschüsse, an Architektenpaar Pfeiffer und an die Handwerker und an die Presbyterinnen und Presbyter, die die Entscheidungen getroffen haben in weiser Voraussicht.

Pfarrer Kurt Herzer